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Intershop "sell" 27.12.2001
SEB
Die Analysten der SEB nehmen für die Aktien von Intershop (WKN 622700) ein Downgrade auf "sell" vor.
Intershop Communications habe auch im vierten Quartal des laufenden Jahres den Sprung in die schwarzen Zahlen nicht geschafft. Wie der Jenaer Softwarehersteller mitgeteilt habe, werde der EBITDA-Verlust im vierten Quartal 8 bis 9 Millionen Euro betragen nach 23,1 Millionen Euro im Vorquartal. Der Umsatz dürfte im gleichen Zeitraum bei 12 bis 13 Millionen Euro nach 14,7 Millionen im Vorquartal liegen. Dabei solle allerdings der Lizenzumsatz den des Vorquartals übersteigen.
Für das Gesamtjahr 2001 rechne Intershop nun mit einem Umsatz von rund 70 Millionen Euro nach noch im Oktober prognostizierten 80 Millionen. In 2000 habe der Gesamtumsatz noch bei 123 Millionen Euro gelegen. Für 2002 rechne Intershop mit einem weiterem Umsatzrückgang wegen der anhaltenden Investitionszurückhaltung, ohne allerdings genauere Zahlen zu nennen. Der Barmittelverbrauch habe sich nach Unternehmensangaben gegenüber dem Vorquartal verringert. Ende des Jahres dürften noch 36 bis 37 Millionen Euro liquide Mittel vorhanden sein.
Die Produktverkäufe von Intershop seien enttäuschend und nach den jüngsten Aussagen der Gesellschaft würden auch für das zunächst mit Hoffnungen belegte Geschäftsjahr 2002 die Perspektiven wieder steigender Umsätze fehlen. Eine Erreichung des Break-Even auf Basis des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen rücke damit ebenso weiter in Ferne.
Nachdem die Analysten der SEB die Aktie von Intershop bislang aufgrund des technologischen Know-hows mit "hold" eingestuft haben, nehmen sie den Titel nun auf "sell" zurück, trotz der ermäßigten Niveaus sollten die bestehenden Bestände zur Disposition gestellt werden.
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